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Implementierung von Geschäftsprozessen Im Infrastrukturmanagement erfordert die Implementierung von Geschäftsprozessen oft auch die Implementierung eines Infrastrukturmanagementsystems (System zur Unterstützung von Geschäftsprozessen). Dazu müssen viele unterschiedliche Aspekte der zu bewirtschaftenden Infrastruktur analysiert werden. Damit Geschäftsprozesse für die Entwicklung von optimalen Managementstrategien wunschgemäss funktionieren, muss der aktuelle Zustand der Infrastruktur bekannt sein und ihre zukünftige Entwicklung abgeschätzt werden können. In Abhängigkeit der zu analysierenden Infrastruktur sollte diese Zustandsanalyse für jedes einzelne Bauwerk oder für das gesamte Netz erfolgen. Auch die Kosten und der Nutzen von Unterhalts- und Erhaltungsmassnahmen müssen bekannt sein, um optimale Managementstrategien zu entwickeln. Diese Wirtschaftlichkeitsanalyse sollte Kosten und Nutzen von Interventionen sowohl für den Betreiber als auch für die Benutzer der Infrastruktur berücksichtigen. Obwohl selten explizit durchgeführt, ist ein weiterer Aspekt zur Sicherstellung einer wirklich optimalen Infrastrukturmanagementstrategie die Risiko- und Gefährdungsanalyse für Infrastrukturbauten sowohl auf der Stufe des Einzelobjekts als auch des gesamten Netzes. Eine solche Analyse kann Gefährdungsbilder wie technisches Versagen, Naturkatastrophen oder Terrorismus enthalten. Sind die Zustands-, Wirtschaftlichkeits- und/oder die Risiko- und Gefährdungsanalyse einmal durchgeführt, empfiehlt es sich, die Informationen von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen. Diese Validierung trägt dazu bei, Fehler in den im Infrastrukturmanagementsystem verwendeten Daten zu verhindern und damit sicherzustellen, dass die daraus abgeleiteten Strategien für das Infrastrukturmanagement auch tatsächlich die bestmöglichen sind. Die letzte Anforderung, bevor ein Infrastrukturmanagementsystem in Betrieb genommen werden kann, ist sicherzustellen, dass alle Benutzer über eine angemessene Ausbildung auf dem System verfügen. Das beste System ist von geringem Nutzen, wenn die Anwender nicht in der Lage sind, seine Leistungsfähigkeit auszuschöpfen. Die Schulung ist auch eine wertvolle Gelegenheit für die Entwickler, potentielle Bedienungsfehler festzustellen und das System entsprechend zu korrigieren. Es wird empfohlen, das System während seiner Verwendung periodisch zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es die Anforderungen der für das Infrastrukturmanagement verantwortlichen Organisation vollumfänglich erfüllt.
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Die Zustandsanalyse von einzelnen Bauwerken und ganzen Infrastrukturnetzen ist erforderlich um sicherzustellen, dass die Modelle in Infrastrukturmanagementsystemen korrekt initialisiert und aktualisiert werden. |
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Wirtschaftlichkeitsanalysen für Unterhalts- und Erhaltungsmassnahmen sind erforderlich, um deren Kosten und Nutzen abzuschätzen sowie um zu klären, wie sie in Infrastrukturmanagementsystemen zu modellieren sind. Wirtschaftlichkeitsanalysen beinhalten auch das Strukturieren von wirtschaftlichen Kompromissen, Kompromissen im Bereich des Nutzens, Marktanalysen und Lebenszyklus-Betrachtungen. |
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Risiko- und Gefährdungsanalysen beinhalten die systematische Beurteilung der Auftretenswahrscheinlichkeit spezifischer Grenzzustände für Infrastrukturbauten und der damit verbundenen Folgen. Sie werden anhand von Gefährdungsbildern wie technisches Versagen (z. B. Überlastung eines Betonträgers), Naturkatastrophen (z. B. die Überflutung infolge von Überschwemmungen) oder Terrorismus (z. B. Explosionen) durchgeführt. |
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Die Validierung von Daten und Analysen gewährleistet eine bestmögliche Qualität der in Infrastrukturmanagementsystemen verwendeten Informationen. Sie sollte von einer unabhängigen Stelle durchgeführt werden. |
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Ausbildung beinhaltet die Ausbildung der Benutzer im Hinblick auf sämtliche Aspekte eines Infrastrukturmanagementsystems, d. h. von der Erhebung von Daten bis zur ihrer Nutzung. |
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